BMW R1100RT

Erfahrungsbericht

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Meine BMW R1100RT ist mein erstes BMW Motorrad.
Die Kaufentscheidung für diesen Tourer hatte mehrere Gründe:

1. der Wunsch einen BMW - Boxer zu fahren
2. das tolle Fahrvergnügen, dass die RT zweifelsohne bietet
3. der zu erwartende hohe Wiederverkaufswert; bedingt
    durch die limitierte 75-Jahre-Auflage
4. das zukunftsweisende Design

BMW Motorrad Motorradtouren Motorräder BMW Motorrad MotorradtourenDie R 1100 RT hat trotz ihres relativ hohen Gewichtes ein hervorragendes Handling. Sie lässt sich sportlich-elegant durch alle Kurven und Kehren bewegen. Kleine Fahrfehler verzeiht die Maschine, was für ihr gutmütiges Wesen spricht. Auf langen Strecken gibt es keine Ermüdungserscheinungen, da die leicht aufrechte Sitzposition an jeden Fahrer angepasst werden kann. Die boxertypischen Vibrationen sind bei der RT, bedingt durch die aufwendige Konstruktion des Lenkers und anderer Teile, gar nicht oder nur sehr wenig  zu spüren.

 

Für die Bequemlichkeit auf langen Strecken sorgt weiterhin die hohe, elektrisch verstellbare Scheibe. 140 bis 160 km/h mit offenem Visier sind kein Thema. Bei ausgefahrener Scheibe hat man allerdings ab 120 km/h das Gefühl, als ob jemand laufend hinten an der Jacke zerrt. Der dann entstehende Unterdruck hinter dem Fahrer ist reine Gewöhnungssache und bewirkt kein unangenehmes Gefühl.

Neben dem 26 l Tank sorgen für den  Komfort auf langen Strecken die beheizbaren Griffe, die einstellbareBMW Motorrad Motorradtouren Motorräder BMW Motorrad Motorradtouren Warmluftführung sowie das eingebaute Radio. Ausgedehnte Motorradferien stellen Fahrer und Sozia vor kein großes Gepäckproblem, da serienmäßig 56 l Stauraum vorhanden sind. Das 33 l Topcase vervollständigt die Maschine. Der Tankrucksack ist für die Schwerpunktlage sicherlich besser geeignet, aber ich habe mit diesen Dingern so meine Erfahrungen gemacht und verzichte darauf.

 

Der Benzinverbrauch (Super bleifrei) meiner R 1100 RT hält sich mit ca. 5,5 l bis 6 l im Rahmen. Der Ölverbrauch lag anfänglich bei 0,3 l - 0,4 l pro 1000 km, hat sich jetzt aber bei max. 0,2 l eingestellt. Lediglich unter Last, z. B. in den Alpen, kann der Ölverbrauch wieder minimal ansteigen. Übrigens Alpen, im Gegensatz zu den Vergasermaschinen hat die Motronic keine "Luftprobleme" in den Höhenlagen. Soll heißen, das Standgas braucht nicht nachgestellt zu werden.

 

Die serienmäßige Bereifung mit Bridgestone BT 54 läst keine Wünsche offen. Der Reifen scheint wie gemacht für die Maschine.

 

Einziger Wermutstropfen ist das 5-Gang-Getriebe. Nicht, dass es besondere Probleme hätte oder haken würde. Nein, nein, das nicht. Vorsichtig ausgedrückt: Die Schaltvorgänge sind eben "BMW-typisch" laut.

 

Motorradtouren Alpen Alpenpässe

 

Nach gefahrenen 16.500 Kilometern - davon 8.000 in den Alpen - sind außer den Wartungskosten bei 10.000 km und einem Satz Reifen (vorn 9.000 km, hinten 11.000 km) keine außerplanmäßigen Kosten entstanden. Verschönerungsteile wie Alu-Ölstopfen etc. werden nicht gerechnet.

 

 

 

 

Auch die 20.000-er Inspektion (20.200 km) verlief ohne besondere Vorkommnisse. Die Kosten hierfür betrugen ca. 770,-- DM incl. Motor- und Getriebeöl sowie Bremsflüssigkeit und Bremsbeläge vorn. Sage noch einer, dass BMW-Inspektionen im Vergleich zu Japanern teuer sind. Rechnet doch mal auf die vorgegebenen Inspektionszyklen um. Zusätzlich zur Inspektion wurde der Vorderreifen erneuert.

Meine bisherige Fahrleistung von ca. 6.700 km/a ist sicherlich nicht überwältigend, aber auch das doppelte und dreifache pro Jahr würde die Maschine wohl vor keine Probleme stellen.

 

Ich bin jetzt nach ca. 26.000 km auf Bridgestone BT 020 (vorn und hinten) umgestiegen. Meine erste Tour mit diesem Reifen führte in die Schweiz, über Gotthard, Furka, Susten. Es gibt nichts Besonderes zu berichten. Maschine, Fahrer und Reifen sind im Einklang.

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